Sydney Youngblood – If Only I Could (30th anniversary version)

30 Jahre ist es her, dass der US-amerikanische Soul-Sänger Sydney Youngblood mit "If Only I Could" einen Megahit landete: Platz 3 in England, Platz 3 in Österreich, Platz 3 in Deutschland, zahllose weitere Platzierungen in ganz Europa, sowie Silber- und Gold-Auszeichnungen. Es folgte mit "Sit And Wait" ein Jahr später ein weiterer Riesenhit, sowie einige Erfolgsalben. Ende der 1990er Jahre wurde es dann ruhiger um Sydney Youngblood, ehe er im Jahr 2014 mit seinem Album "Black Magic" ein vielbeachtetes Comeback startete.

Jetzt, 30 Jahre nach seinem bis dato größten Hit, will Sydney Youngblood es nochmal wissen, und veröffentlicht eine neue Version von "If Only I Could" - die "30th anniversary version" - und die ist frisch und hitverdächtig wie eh und je.

Quelle & Foto: 7soul



Titelsong zur #FightRacism-Kampagne von Lenny Kravitz

Der amerikanische Multiplatin-Rocker steuert mit seiner neuen Single “Here To Love (#FightRacism)” den offiziellen Titelsong zur #FightRacism-Kampagne des Büros der Vereinten Nationen für Menschenrechte für das Jahr 2020 bei. Um Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, sowie Diskriminierung eine breite Front entgegenzusetzen und weltweit für Einheit und Gleichheit einzustehen: Heute erscheint Lenny Kravitz` brandneue Single “Here To Love (#FightRacism)”, für die sich die amerikanische Rock-Ikone mit dem Büro der Vereinten Nationen für Menschenrechte zusammengetan hat. Kurz vor dem internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember veröffentlicht Lenny Kravitz eine überarbeitete Version des Stückes “Here To Love”. Der Original-Song ist auf seinem von Kritikern und Fans gleichermaßen hoch gelobten 11. Studioalbum “Raise Vibration” zu finden, das überall im Handel erhältlich ist.

Um seiner textlichen Botschaft von Liebe und Inklusion besonderen Nachdruck zu verleihen, hat sich der legendäre Grammy-Award-Preisträger mit dem Büro der Vereinten Nationen für Menschenrechte zusammengetan, um die Organisation im Rahmen ihrer #FightRacism-Kampagne zu unterstützen – einer Kampagne zur Förderung von Toleranz, Gleichheit und Diversität. Ebenso wird Lenny Kravitz im Rahmen dieser Aktion in den kommenden Wochen ein kraftvolles Video zu “Here To Love (#FightRacism)” veröffentlichen.

In Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte heißt es: “Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.” Auf “Here To Love” unterstreicht Lenny Kravitz dieses Gleichheitsprinzip mit dem Aufruf: “We must all unite for we are one creation, we must join the fight, together we are strong, we must do what’s right in every situation, love each other’s lives as you would do your own.” Mit “Here To Love (#FightRacism)” liefert Lenny Kravitz den offiziellen Titelsong der #FightRacism-Kampagne des Büros der Vereinten Nationen für Menschenrechte für das Jahr 2020 und darüber hinaus. Und natürlich stellt das Stück auch einen wertvollen Beitrag zu seinem beeindruckenden Repertoire dar. Das Rolling Stone-Magazin lobte die Albumversion als “seine eindrucksvollste Gesangsleistung der letzten Jahre” und auch Paste erkannte “den ebenso dringenden wie ehrbaren Gedanken, der selbst während der Schlussakkorde des Songs immer noch für Gänseschautschübe sorgt.”

Über das Büro der Vereinten Nationen für Menschenrechte:
Dem Büro der Vereinten Nationen für Menschenrechte (UN Human Rights Office) obliegt innerhalb des Systems der Vereinten Nationen die Förderung und die Durchsetzung der weltweiten Menschenrechte. Unter der Führung des Hohen Kommissars kümmern sich 1.300 Mitarbeiter in über 70 Ländern um diese Aufgabe. Weitere Informationen sind hier zu finden: www.ohchr.org und www.standup4humanrights.org

Quelle & Foto: BMG Rights Management



U2 veröffentlichen gemeinsam mit A.R. Rahman „Ahimsa“

U2 veröffentlichen gemeinsam mit A.R. Rahman ihren neuen Song „Ahimsa" und feiern damit die spirituelle Vielfalt Indiens. „Ahimsa“ – das Sanskrit-Wort für Gewaltlosigkeit - verbindet das Ethos von U2 mit der Kunstfertigkeit von A. R. Rahman. In weniger als einem Monat (15. Dezember 2019) kommen U2 mit ihrer "The Joshua Tree-Tour" nach Mumbai, Indien. Es werden noch in diesem Jahr vier weitere Songs aus dem umfangreichen Katalog der Band veröffentlicht, neu gemischt von lokalen indischen Künstlern

Quelle & Foto: Universal



Neue Single: Heinz Rudolf Kunze – Der Prediger

Er ist überall und nirgendwo, ist mal Mensch mal anonyme Netzgestalt. Seine Botschaft ist immer gleich und doch komplett verschieden. Er mahnt, warnt und erfindet bisweilen. Und: Er ist (die) Single.

Die erste aus Heinz Rudolf Kunze’s neuem Album „Der Wahrheit die Ehre“ (VÖ: Frühjahr 2020, Meadow Lake Music)

Gewohnt wortgewannt genügen HRK vier Minuten für treffende Gesellschaftskritik. Er verdammt nicht, er verteufelt nicht - er beobachtet, beschreibt, analysiert und vertont ein komplexes Thema zu einer Hymne schwieriger Zeiten.

Musikalisch schlägt Kunze mit der Single, aber auch dem kommenden Album, alte und neue Pfade ein! Der Zorn des Predigers kommt musikalisch modern daher, in etwa so, als hätte Coldplay die frühen U2 in sich entdeckt.

Der neue Produzent Udo Rinklin betont die härteren Seiten des Heinz Rudolf Kunze. Jahrelang klang Kunze nicht so erdig, so eingängig – HRK dreht alle Regler Richtung Rock und setzt mit dem Prediger auch inhaltlich ein Zeichen:

„Dieser Song ist Teil des wohl politischsten Albums meines Lebens.“ - Heinz Rudolf Kunze

 

Tourdaten:
17.04.2020 - Leipzig, Haus Auensee
18.04.2020 - Cottbus, Stadthalle
19.04.2020 - Erfurt, Thüringenhalle
15.05.2020 - Neuruppin, Kulturhaus
16.05.2020 - Nürnberg, Serenadenhof
17.05.2020 - München, Tonhalle
19.05.2020 - Suhl, CCS
20.05.2020 - Hannover, Capitol
22.05.2020 - Hamburg, Große Freiheit
23.05.2020 - Rostock, Moya
24.05.2020 - Magdeburg, Amo
04.06.2020 - Düsseldorf, Capitol Theater
05.06.2020 - Mainz, Frankfurter Hof
07.06.2020 - Blieskastel, Paradeplatz

 

Foto: ©Jim Rakete



Marillion veröffentlichen neuen Song „Fantastic Place“

Marillion veröffentlichen den neuen Song „Fantastic Place“ aus ihrem bevorstehenden Album „With Friends From The Orchestra“, die in Kombination mit einem brandneuen Musikvideo erscheint. Aktuell befinden sich Marillion auf großer Tournee in ihrem Heimatland Großbritannien, im Rahmen derer sie die neuen Interpretationen ihrer beliebtesten Lieder erstmals präsentieren.

Sowohl im The Racket Club als auch in Peter Gabriels Real World Studios entstanden und mit einer Spielzeit von fast 80 Minuten, beinhaltet „With Friends From The Orchestra“ neun Marillion-Klassiker in neuen Interpretationen. Unterstützung erhielt die Band dabei von dem Streichquartett In Praise Of Folly sowie dem Hornisten Sam Morris und Emma Halnan an der Flöte.

Foto: www.ear-music.net

„With Friends From The Orchestra“ erscheint bei earMUSIC als CD Digipak, 2LP Gatefold (180g), Limitierte & Coloured 2-LP und Digital am 29. November 2019.

Das Album “With Friends From The Orchestra“ kann hier vorbestellt werden: https://marillion.lnk.to/WithFriendsFromTheOrchestra

Zurzeit arbeiten Marillion am Nachfolger ihres von Kritikern hochgelobten Charterfolgs „F*** Everyone And Run (F E A R)“. Ab dem 1. November 2019 befinden sich Marillion dann auf ausgedehnter Europatournee.

Marillion "With Friends From The Orchestra" LIVE 2019:

01.11.2019 - Liverpool, Philharmonic (UK)
03.11.2019 - Nottingham, Royal Concert Hall (UK)
04.11.2019 - Manchester, Bridgewater Hall (UK)
06.11.2019 - Birmingham, Symphony Hall (UK)
07.11.2019 - Portsmouth, Guildhall (UK)
09.11.2019 - Bath, The Forum (UK)
10.11.2019 - Oxford, New Theatre (UK)
12.11.2019 - Glasgow, Royal Concert Hall (UK)
13.11.2019 - Gateshead, The Sage (UK)
15.11.2019 - Southend, Cliffs Pavilion (UK)
16.11.2019 - Cardiff, St David’s Hall (UK)
18.11.2019 - London, Royal Albert Hall (UK)
19.11.2019 - London, Royal Albert Hall (UK)
06.12.2019 - Nijmegen, Concertgebouw de Vereeniging (NL)
07.12.2019 - Utrecht, Tivoli Vredenburg (NL)
09.12.2019 - Paris, Salle Pleyel (FR)
10.12.2019 - Lyon, Radiant-Bellevue (FR)
12.12.2019 - Rome, Auditoirum Della Conciliazione (IT)
13.12.2019 - Padova, Gran Teatro Geox (IT)
15.12.2019 - Essen, Colosseum Theater (GER)
16.12.2019 - Essen, Colosseum Theater (GER)

Quelle und Fotos:
www.marillion.com | www.ear-music.net



Westernhagen: Das Pfefferminz-Experiment

Schauplatz: Woodstock, New York, eine alte Holzkirche mit bunten Glasfenstern, die ein Aufnahmestudio beherbergt. Darin eine Handvoll Musiker, unter ihnen der Grammy-prämierte Multiinstrumentalist und Produzent Larry Campbell, außerdem Sänger, Songschreiber, Musiker und Produzent Marius Müller-Westernhagen. Er hat alte Stücke mitgebracht, die in den USA niemand kennt und in Deutschland fast jeder. Gemeinsam erkunden sie, wie sich dieses Material neu interpretieren lässt – als Musik von heute. Alle sind entspannt, es ist ein Experiment; wenn nichts so richtig daraus wird, wär’s auch okay. Aber es kommt ganz anders, ihr Zusammenspiel entfaltet eine ungeahnte Magie.

Vierzig Jahre ist es her, da nahm Marius Müller-Westernhagen „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“ auf, ein nach vorn gehendes, freches Album aus zehn Songs. Es war bevölkert von Typen aus dem wahren Leben: dem armen Klaus mit seinem faden Leben unter Wert; der Prostituierten Margarethe, die ihrem Zuhälter nicht genug abwirft; dem Liebenden, der seinem Peter traurig adieu sagt und sich mit Giselher schon wieder sehr wohlfühlt. Es handelte von Dicken, Trinkern und einem frustrierten Musiker vor teurem Papier.

Das Album kam langsam, aber gewaltig, und es begründete 1978 die einzigartige Karriere des Marius Müller-Westernhagen. Einzigartig, weil unter den Großen der Branche wohl niemand seinen Weg so konsequent selbstbestimmt gegangen ist, als Herr seiner selbst. Auf dem Höhepunkt des kommerziellen Erfolges erkannte er, dass ihn Gigantomanie nicht mehr reizen konnte, sondern nur noch die Erweiterung seines künstlerischen Horizonts. Seine Musik wurde erdiger, luftiger, ging back to the roots. Und sie funktionierte auch unplugged ganz großartig.

In der alten Kirche in Woodstock, dem legendären Dreamland Studio, wurden denn auch kaum mehr als ein paar Gitarren ausgepackt, eine Geige, eine Pedal-Steel-Gitarre, ein kleines Akkordeon, etwas Percussion. Und es ging tierisch los, nur ganz anders als vierzig Jahre zuvor. Aus dem vorhandenen Baumaterial – Melodien, Akkorde, Texte – erschufen Marius Müller-Westernhagen und seine amerikanischen Begleiter ein traumhaftes Gewebe aus Atmosphäre, Intensität und Seele. Sie ließen alles Überflüssige weg und kochten die Stücke runter auf ihre Essenz.

Manche der Songs haben vielleicht jetzt erst richtig zu sich selbst gefunden. „Johnny Walker“ und „Alles in den Wind“ zum Beispiel, abgrundtief traurige Trinkerballaden. Und „Mit 18“ vor allem, diese Rückschau auf sich selbst als junger Wilder. „Dicke“ zeigt sich als fröhliches Aufräumkommando mit Übergewichtigen-Klischees. „Pfefferminz“ bekam ein Gewand aus Rhythm and Blues, „Oh Margarethe“ wird ganz laid back gespielt und „Zieh dir bloß die Schuhe aus“ wie in einer Latino-Bar.

Westernhagen - Das Pfefferminz-Experiment (Woodstock-Recordings Vol.1)
„Die Lieder gehen heute viel tiefer, weil sie besser verstanden sind“, beschreibt Marius Müller-Westernhagen seine Erfahrung mit der Wiederbegegnung. „Beim Songschreiben kommen viele Dinge aus der Intuition, dem Unterbewusstsein, und erklären sich dir in dem Moment, wo du sie schreibst, oft noch gar nicht richtig. Nach Jahren liest du so einen Text dann wieder und begreifst: Ach, das habe ich damit gemeint.“

Diese Erkenntnis bildet sich unmittelbar in seinem Gesang ab. Wohl selten hat Marius Müller-Westernhagen seine Stimme so spannungsreich moduliert. Er zieht alle Register in Sachen Dynamik und Klangfarben und reagiert gesanglich subtil auf seine jahrzehntealten Texte, indem er sie an den richtigen Stellen ironisch bricht oder ihnen vollen Respekt erweist.

Produziert hat Marius Müller-Westernhagen das Album gemeinsam mit Larry Campbell, der mit zahllosen Größen der amerikanischen Musik gearbeitet und eine halbe Ewigkeit in der Band von Bob Dylan gespielt hat. Die Arrangements entstanden unter ihrer Führung im intensiven Zusammenspiel der Musiker und in endlosen Diskussionen. Die daraus gewonnene Tiefe und Wahrhaftigkeit, der ganze Geist dieser Aufnahmen vermittelt sich beim Hören sofort. „Das Pfefferminz-Experiment“ ist wie die Wiederbegegnung mit einem alten Freund, der schon immer aus der Menge herausstach und mit zunehmendem Alter an Klasse und Lässigkeit dazu gewonnen hat.

Das Pfefferminz-Experiment:
Marius Müller-Westernhagen vocals, acoustic guitar / Larry Campbell acoustic and electric guitars, violin, mandolin, pedal steel guitar / Kevin Bents piano, Hammond organ, synthesizer, accordion / Jack Daley bass / Richard Hammond double bass / Aaron Comess drums, percussion / Lindiwe Müller-Westernhagen, Teresa Williams background vocals.

Westernhagen "Das Pfefferminz-Experiment"-Tour:

23.06.2020 - München, Deutsches Theater
25.06.2020 - München, Deutsches Theater
26.06.2020 - München, Deutsches Theater
01.07.2020 - Hamburg, Laeiszhalle
02.07.2020 - Hamburg, Laeiszhalle
04.07.2020 - Hamburg, Laeiszhalle
05.07.2020 - Hamburg, Laeiszhalle
07.07.2020 - Berlin, Schiller-Theater
08.07.2020 - Berlin, Schiller-Theater
10.07.2020 - Berlin, Schiller-Theater

Weitere Informationen unter:
www.westernhagen.de

Quelle und Fotos:
Universal / Polydor



Neues Album: Simply Red – Blue Eyed Soul

He`s got blue eyes and a soulful voice. Blaue Augen und eine Stimme, die vor Soul und Gefühl nur so zu bersten scheint - mit „Blue Eyed Soul“ beweist sich Simply Red-Mastermind Mick Hucknall wieder einmal als absolute Groove-Maschine, die nun nach Multimillionen verkaufter Einheiten das 12. Studioalbum der britischen Kultband vorlegt. „Blue Eyed Soul“ ist das unverfälschteste, dreckigste, funkigste und zu 100 Prozent souligste Album, das die Formation während ihrer beispiellosen Karriere aufgenommen hat.

Angefangen bei den dramatischen Horn- und Percussion-Parts, die das funky „Thinking Of You“ einleiten bis hin zu den verträumten Saiteninstrumenten und den gefühlvollen Vocals auf der eindringlichen Ballade „Tonight“ - das hier ist wirklich gutes Zeug und man merkt es sofort. Und auch das stilisierte Coverartwork wirkt wie ein altes 70er Jahre-Poster mit dem Motiv eines schnieken Cops aus Harlem, den das Schicksal auf die ruppigen Straßen von Manchester geführt hat. Stilistisch orientieren sich Simply Red bei klassischem Funk und Soul; namentlich Größen wie Wilson Pickett, Dyke And The Blazers, James Brown oder Tower Of Power. „Ich musste nicht extra in irgendwelchen alten Plattenkisten nach Inspirationen graben“, so Mick Hucknall. „Schon als Kind habe ich die Soulmusik geliebt. Sie begleitet mich nun schon fünfzig Jahre. Ich folge nur meinem Bauchgefühl.“

Das Album wurde in Mark Knopflers British Grove Studios in London aufgenommen, wo die Rolling Stones kürzlich ihr letztes Studioalbum „Blue & Lonesome“ einspielten. „Ein großartiger Raum, um ganz nach alter Manier aufzunehmen. Man zählt einfach runter und fängt an zu spielen. Ich sang in einer Aufnahmekabine, während die Band nebenan gemeinsam gespielt hat. 1, 2, 3, 4 und los geht’s. Fast alles entstand als Live-Takes mit ganz wenigen nachträglichen Overdubs hier und da.“

Nachdem er vier Dekaden lang Alben in den verschiedensten Konstellationen aufgenommen hat (angefangen mit der Punkband The Frantic Elevators, als Solokünstler und nicht zuletzt in diversen Besetzungen mit Simply Red), wollte Hucknall mit „Blue Eyed Soul“ etwas ganz Besonderes erschaffen, um die wahre Größe dieser phantastischen Band zu präsentieren. „Ich fragte mich: Was würden diese Jungs wohl gerne Nacht für Nacht spielen? Ich möchte, dass sie die neuen Songs in vollen Zügen genießen und das Publikum dabei von den Sitzen reißen. Dass sie mit vollem Herzen dabei sind. Es geht darum, diesen ganz besonderen Groove einzufangen.“

Und auch über den Einsatz seiner einzigartigen Stimme hat sich Hucknall im Vorfeld jede Menge Gedanken gemacht. „Ich wollte meine Stimme noch mehr fordern und etwas komponieren, zu dem ich wirklich alle Register ziehen könnte.“ Schon eine gefühlte Ewigkeit zählt Mick Hucknall nun zu den größten Sängern der modernen Musik, dessen unvergleichliches Timbre innerhalb von Sekundenbruchteilen zwischen honigsüßer Emotion und Whiskey-rauer Power wechselt. Der Inbegriff eines Ausnahmesängers, der auch mit 59 Jahren noch nicht das Geringste seines Gesangstalents eingebüsst hat. „Sie ist zwar etwas tiefer geworden, aber die Höhen habe ich trotzdem immer noch drauf. Das Singen ist für mich immer noch das höchste Vergnügen.“

Unvergessen auch Hucknalls großartige Gast-Features bei Van Morrison, Quincy Jones, Bill Wyman`s Blues Band und Charlie Watts Big Band. Außerdem war er gemeinsam mit dem späten B.B. King zu hören und verstärkte zwischen 2009 und 2011 seine Kindheitshelden von The Faces als Ersatz für Rod Stewart. „Das Singen ist mein Broterwerb. Doch ich liebe es so sehr, dass ich es noch niemals als einen reinen Job betrachtet habe. Es ist einfach meine Art zu leben. Diese tiefe Liebe zur Musik hat mich durch gute und durch schlechte Zeiten begleitet und sie treibt mich auch heute noch an.“

Bisher konnten Simply Red mehr als eine Milliarde YouTube-Views generieren und über 60 Millionen weltweite Einheiten ihrer Alben verkaufen, von denen fünf den 1. Platz der UK-Charts belegten. Ihr 1991 veröffentlichter Meilenstein „Stars“ war zwei Jahre lang das meistverkaufte Album in Großbritannien und dem Rest Europas. Die beiden Megahits „Holding Back The Years“ und „If You Don`t Know Me By Now“ setzten sich außerdem an die Spitze der amerikanischen Billboard-Charts. Bisher konnte jedes Simply Red-Album in die Top 10 der britischen und der deutschen Longplay-Charts einsteigen; das letzte Album „Big Love“ aus dem Jahr 2015 stieg in UK auf einem 4. Platz, in Deutschland auf dem 6. Platz der Hitparade ein. Seit der Bandgründung im Jahr 1985 repräsentiert Mick Hucknall den gefeierten Songwriter und Bandleader; seit 1986 begleitet vom langjährigen Saxophonisten Ian Kirkham. Seit 2003 besteht Simply Red im heutigen Line-Up. „Ich würde ungerne behaupten, dass ich alleine Simply Red wäre“, so Hucknall weiter. „Doch ohne mich als Sänger und Songwriter gäbe es diese Band natürlich nicht. Ich liebe diese romantische Vorstellung von Gruppen, die fest zusammen sind. Aber mich faszinieren auch lockere Jazz-, Reggae- und R`n‘B-Bandstrukturen, bei denen jeder Musiker verschiedene Einflüsse mitbringt.“ Wobei Hucknall ganz klar betont, dass Simply Red viel mehr, als nur eine Marke darstellt. „Obwohl ich auch Soloalben aufgenommen habe, habe ich größten Respekt vor den Musikern, mit denen ich zusammen arbeite und als Band spiele. Um es ganz deutlich zu sagen: Simply Red ist ein Gemeinschaftsprodukt das das umfasst, was wir zusammen erreichen. In vielerlei Hinsicht ist die Musik etwas für junge Leute. Ich mache Musik, die mir etwas bedeutet. Ich bin sehr happy mit diesem Album. Es fühlt sich sehr gut an. Und ich freue mich darauf, es live zu spielen, weil es so echt ist.“

Mit „Blue Eyed Soul“ präsentieren sich Simply Red auf dem Höhepunkt ihres Schaffens. „Ich bin an einem Punkt in meiner Karriere angekommen, an dem ich eines von diesen düsteren, selbstreflektiven Alben hätte machen können, die heute so viele Künstler in einem bestimmten Alter aufnehmen. Eine Platte, auf der ich nochmal auf mein Leben zurück schaue“, so Mick Hucknall weiter. „Doch ich dachte mir nur: Scheiß drauf! Ich wollte lieber etwas mit viel Schwung machen und mich dabei gut amüsieren. Ich sage nicht, dass dies mein letztes Album ist. Ich denke gar nicht daran, aufzuhören. Doch wenn ich eines Tages die Bühne verlasse, dann mit einem richtig großen Knall.“

Tracklist:
01. Thinking of You
02. Sweet Child
03. Complete Love
04. Take a Good Look
05. Ring That Bell
06. BadBootz
07. Don't Do Down
08. Riding on a Train
09. Chula
10. Tonight

Quelle & Foto: BMG Rights Management



Neues Album: Die Toten Hosen – Alles ohne Strom

Bereits 2005 ließen Die Toten Hosen erstmals ihre Gitarrenverstärker ruhen und veröffentlichten mit “Nur zu Besuch - Unplugged im Wiener Burgtheater” den Mitschnitt eines rein akustischen Konzertes. Die Abende in der Burg, und auch schon die vorbereitenden Proben dazu, haben der Band damals unglaublichen Spaß gemacht und auch die Fans feierten die neuen, frischen Versionen altbekannter Hosen-Klassiker.

Campino: „Diese tolle Zeit hat niemand von uns vergessen. Schade war nur, dass wir danach nie mit dem Programm auf Tour gegangen sind. Sehr viele Fans, auch in Argentinien und anderen Ecken der Welt, haben uns seitdem immer wieder gefragt: ‚Hey, könnt ihr nicht nochmal so einen Abend machen?‘. Das war also immer irgendwie Thema. Verstärkt angetriggert worden ist das Ganze dann durch unsere Aufführungen mit dem Symphonieorchester der Musikhochschule Düsseldorf vor einigen Jahren, wo wir gemeinsam an einem Programm über ‚Entartete Musik‘ gearbeitet haben. Dort waren wir mit so vielen Instrumenten konfrontiert, die nicht zu unserem Alltag als Rockband gehören, das hat uns völlig begeistert und unser erster Gedanke war: ‚Okay, wie können wir die live mitnehmen?‘. Aber: Ein solches Orchester besteht aus über 100 Leuten, allein Hotelzimmer in jeder Stadt zu organisieren sprengt jeden Rahmen. Also haben wir uns angeschaut, wie viele Musiker am Start sein müssen, um das Level zu erreichen, das uns ungefähr vorschwebt. Jetzt sind wir mit 16 Leuten unterwegs und weil Die Toten Hosen von Beginn an eigentlich immer eine Big Band sein wollten, sind wir dieser Idee so nahe gekommen wie nie zuvor.

Anderthalb Jahrzehnte und viele Lieder später erscheint nun unter dem Titel “Alles ohne Strom” das neue Akustikalbum und eine DVD/Blu-ray der Band, allerdings ist es eine Weiterentwicklung des alten Konzeptes. Es geht nicht nur um reduzierte, unverstärkte Versionen der Songs, sondern vielmehr um das Einbringen neuer Instrumente und bislang noch nicht dagewesener Interpretationen des bekannten Materials. „Dieses Projekt war für uns wieder ein großes Abenteuer und ein Versuch, die eigenen Lieder noch einmal neu zu entdecken“, beschrieb Campino die Gefühle der Band nach dem Konzert. „Und wir haben es geschafft, nur Lieder aufzunehmen, die es auf der ‚Unplugged‘ nicht zu hören gab, mit einer Ausnahme: ‚Hier kommt Alex‘, denn hier ist uns eine Variante gelungen, die uns so zum Lachen gebracht hat, dass wir nicht anders konnten, als zu sagen: ‚Das hauen wir jetzt mit raus, als Klassiker‘. Als zusätzliche Herausforderung hatten wir uns vorgenommen, noch ein paar brandneue Stücke zu schreiben, die erst in letzter Minute fertiggeworden sind. Nicht zuletzt war es uns auch wichtig, in Form von vier Cover-Versionen unseren Hut zu ziehen vor Kollegen, deren Arbeit wir sehr schätzen.“

Die Aufnahmen entstanden im Sommer 2019 bei zwei Auftritten in der legendären Düsseldorfer Tonhalle. Der Engländer Paul Dugdale, seit mehreren Jahren ein guter Freund der Band, hat die besondere Atmosphäre dieser beiden Abende mit seinem Team eingefangen und filmisch umgesetzt. Er gilt als absolute Koryphäe in der Branche und hat außer mit den Toten Hosen u.a. für die Rolling Stones, Adele, Paul McCartney und Coldplay gearbeitet. Das Ergebnis ist eine akustische Achterbahnfahrt voller Lebens- und Spielfreude, mit der die Toten Hosen sicherlich nicht nur ihre eigenen Fans überraschen, sondern auch jede Menge Musikfreunde aus anderen Stilrichtungen. “Alles ohne Strom” erscheint mit 21 Liedern am 25.10.2019 als CD-Album und auf 10.000 Stück limitiertes Doppel-Vinyl-Album, Download und auf allen Streaming-Plattformen. Am 22.11.2019 wird “Alles ohne Strom” als DVD/Blu-ray mit 31 Liedern und 141 Minuten Spielzeit sowie einem Making Of veröffentlicht. Zeitgleich erscheint ein auf 15.000 Stück limitiertes Earbook mit 152 Seiten Fotos, das neben dem CD-Album auch die DVD und die Blu-ray enthält.

Tracklist

01. Entschuldigung, es tut uns leid!
02. Strom
03. Urknall
04. Laune der Natur
05. Das ist der Moment
06. Kamikaze
07. Ein guter Tag zum Fliegen
08. Ohne Dich
09. Schwere (-los)
10. Altes Fieber
11. Politische Lieder
12. 1000 Gute Gründe
13. Everlong
14. Alles mit nach Hause
15. Paradies
16. Sorgenbrecher (auf Euch)
17. Achterbahn
18. Liebeslied
19. Feiern im Regen
20. Hier kommt Alex
21. Tage wie diese

VÖ: 25.10.2019
Label: JKP/Warner

Weitere Informationen auf:
http://www.dietotenhosen.de und https://www.facebook.com/dietotenhosen

Quelle und Cover: JKP
Bandfoto: © Gabo



Neue Single von Wolf Maahn: „Slow-Mo In New York“

Seine Alben erreichten bereits in den 80ern Kultstatus und bis heute landen sie regelmäßig in den Verkaufscharts. Mit „Slow-Mo In New York“ präsentiert der deutsche Rock Poet einen ersten Vorgeschmack auf sein kommendes "Break Out Of Babylon" Album (VÖ 07.02.20), das erste Konzeptalbum in seiner vier Jahrzehnte währenden Karriere. Es erzählt in Songs die Geschichte eines Milliardärs, der ein Philanthrop wird – verbunden mit dem Appell, daß die Zeit gekommen ist, wo Superreiche ihren entsprechenden Beitrag leisten müssen zu den Problemen dieser Welt.

Auf der nun erscheinenden Single erzählt Wolf Maahn wo und wie der erste Funke der ganzen Idee entstand. "Break Out Of Babylon" wird - für manche sicher überraschend - hauptsächlich Reggae-Songs enthalten, so auch diese Single. Maahn, der schon 1980 als Support für Bob Marley & the Wailers spielte, startet am 15.11.19 in Bonn seine landesweite Tour und wird dabei mit den neuen Songs auch wieder seine Sicht auf die Themen und den Geist der Zeit spiegeln.

Quelle & Foto: Libero Records



Rainhard Fendrich & Band – Starkregen-Tour 2020

Drei Jahre sind seit dem letzten Studioalbum von Rainhard Fendrich vergangen. Mit seiner neuen Single „Burn Out“ liefert die österreichische Musiklegende schon jetzt einen ersten Vorgeschmack auf sein neues Album „Starkregen“, das am 20. September erscheint. Fans dürfen sich auch auf eine Tour im deutschsprachigen Raum freuen. Ab Mai 2020 wird der österreichische Singer-Songwriter endlich wieder mit seiner hervorragenden Band live zu erleben sein

In den 80er-/90er-Jahren war er europaweit mit „Macho, Macho“ an der Spitze der Hitparaden, schrieb bis heute unsterbliche Gassenhauer wie „Es lebe der Sport“, „Weus’d a Herz hast wia a Bergwerk“ oder die heimliche österreichische Nationalhymne „I`m from Austria“. Der Wiener ist der geborene Entertainer, ob als Moderator verschiedener TV-Shows, als Schauspieler oder als Sänger auf der Bühne – seinem spitzbübischen Charme und der Stimme mit der kleinen Prise Wiener Dialekt kann man sich nur schwer entziehen. Aber warum auch, wenn man so herrlich eintauchen kann in seine inzwischen wirklich beachtliche Sammlung aus Songklassikern, die es nicht umsonst auf die Musicalbühne in Wien in dem unglaublich erfolgreichen „I`m from Austria – Das Musical mit den Hits von Rainhard Fendrich“ geschafft haben. Mal humorvoll, oft ironisch, gerne melancholisch, manchmal nachdenklich, aber immer authentisch, voller Leidenschaft und vor allem mit Haltung.

So setzt Rainhard Fendrich mit seinem neuen Album „Starkregen“ auch konsequent fort, was er mit dem Vorgänger-Album „SCHWARZODERWEISS“ 2016 begonnen hat: die musikalische Reflexion des Zeitgeschehens, tiefgründig und sehr intensiv. In der Themenvielfalt auf „Starkregen“ spiegelt sich Fendrichs unnachahmliche Beobachtungsgabe wider. Mit dem ihm eigenen Sarkasmus charakterisiert er die „Volkskrankheiten“ unserer Zeit und ihre stereotypen Erscheinungsformen: Da ist zum Beispiel der Workaholic, der daran erinnert werden muss, dass es „ein Leben vor dem Tod“ gibt, um nicht mit „Burn Out“ auf dem Therapeutenstuhl zu enden. Dann wären da der „Social Media Zombie“, der in der realen Welt nicht mehr zur Kommunikation fähig ist, die allgegenwärtigen Schreihälse („Heiße Luft“) oder auch der erfolgsverwöhnte Geschäftsmann, dem sein Gewissen abhanden gekommen ist („Der Rest von deim Gewissen“). „Am schlimmsten aber sind die, die sich für gar nichts interessieren“, so Fendrich. Denn wer nur „Hinterm Tellerrand“ lebt und sich über nichts Gedanken macht, trägt auch nichts zur Gesellschaft bei. Was aber wird aus unserer Welt, wenn wir nicht nachhaltig handeln („Die Welt“), und wenn Machthaber wie „der gelbe Pudel von der Sonnenbank“ oder der „kleine Dicke aus Pjöngjang“ am längeren Hebel sitzen („Sag ma net es gibt kan Teufel“)?

Inmitten der kritischen Zeitdiagnose überzeugt Fendrich auf dem Album aber auch durch seine emotionalen Balladen. „Nur die Liebe“ oder das retrospektive „Mein Leben“ werden ohne Zweifel ein Lichtermeer entfachen, wenn Rainhard Fendrich 2020 auf große Tour geht. Man merkt, er ist an einem Punkt angelangt, an dem es ihm auch wichtig ist, Bilanz zu ziehen. 65 Jahre wird er im Februar – 40 Jahre steht er bereits auf der Bühne. Ab dem Frühjahr 2020 ist Rainhard Fendrich mit seinem neuen Album und seiner Band unterwegs, um bei eindrucksvollen Konzerten mit neuen und alten Hits gemeinsam mit seinen Fans und Freunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu feiern.

Tourdaten:*

01.05.2020 - Hof/Saale, Freiheitshalle
03.05.2020 - Berlin, Theater am Potsdamer Platz
04.05.2020 - Hamburg, Laeiszhalle
06.05.2020 - Essen, Colosseum Theater
07.05.2020 - Frankfurt am Main, Jahrhunderthalle
08.05.2020 - Erfurt, Alte Oper Erfurt
15.05.2020 - Innsbruck, Olympiahalle
16.05.2020 - Salzburg, Salzburgarena
17.05.2020 - Nürnberg, Arena Nürnberger Versicherung
19.05.2020 - Linz, Tips-Arena
20.05.2020 - Graz, Stadthalle
22.05.2020 - München, Olympiahalle
23.05.2020 - Wien, Wiener
19.07.2020 - Klagenfurt, OpenAir Arena Wörthersee Ostbucht
23.07.2020 - Ebern, Schloss Eyrichshof
26.07.2020 - Regensburg, Thurn und Taxis Schlossfestspiele
30.07.2020 - Calw, Kloster Hirsau
29.08.2020 - Altusried, Freilichtbühne Altusried
22.10.2020 - Zürich, Volkshaus Zürich
23.10.2020 - Neu-Ulm, ratiopharm Arena
24.10.2020 - Würzburg, S.Oliver Arena
28.10.2020 - Passau, Dreiländerhalle
02.11.2020 - Stuttgart, Liederhalle-Beethoven-Saal
08.11.2020 - Dornbirn, Messe Dornbirn

*Sämtliche Angaben ohne Gewähr

Tickets bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Internet unter:
www.eventim.de | www.oeticket.com | www.ticketcorner.ch | www.semmel.de

Quelle und Bildmaterial: www.semmel.de





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