Musik-Tipp: Sheryl Crow mit neuem Album „Evolution“ am 29.03.2024

Die neunfache GRAMMY AWARD-Gewinnerin und 2023 in die Rock and Roll Hall Of Fame aufgenommene Sheryl Crow gab bekannt, dass sie am 29. März 2024 ihr elftes Studioalbum "Evolution" veröffentlichen wird. Das Album mit neun neuen Songs wurde von Mike Elizondo (Dr. Dre, Maroon 5, Keith Urban, Gary Clark Jr) produziert und wird über The Valory Music Group veröffentlicht. Crow hat öffentlich erklärt, dass sie nach „Threads“ kein weiteres Album in voller Länge veröffentlichen würde, daher kommt „Evolution“ als willkommene Überraschung. "Mit dem Streaming ist jetzt alles mehr auf einzelne Songs ausgerichtet, und ein Album zu machen ist ein großes Unterfangen", sagt Crow.

"Ich habe angefangen, ein paar Demos an Mike zu schicken, aber die Songs sprudelten nur so aus mir heraus und es war ziemlich offensichtlich, dass dies ein Album werden würde. "Evolution ist Sheryl Crow in ihrer authentischsten Art und Weise. "Diese Musik und diese Texte entstanden, als ich in der Stille saß und aus einer tiefen Seele herausschrieb. Ich sagte, ich würde nie wieder eine Platte machen, weil ich dachte, es hätte keinen Sinn. Aber diese Musik kommt aus meiner Seele. Und ich hoffe, dass jeder, der diese Platte hört, das spüren kann."

Über Sheryl Crow
Sheryl Crow ist neunfache GRAMMY AWARD-Preisträgerin und eine amerikanische Musikikone. Von ihren ersten neun Studioalben wurden weltweit 35 Millionen Exemplare verkauft, sieben erreichten die Top 10 der Charts, und fünf wurden mit Multi-Platin ausgezeichnet. Crow wurde von einer neuen Generation von Singer-Songwritern gefeiert, die ihre Songs gecovert und über ihren Einfluss gesprochen haben, darunter Phoebe Bridgers, H.E.R, Haim, Maren Morris, Lorde, Sasami, Best Coast und Brandi Carlile.

VÖ: 29.03.2024
Label: Big Machine Records
Quelle: Big Machine Records
Foto: Big Machine Records und Victoria Will



Musik-Tipp: MAXIM „Bilanzballade im dreißigsten Jahr“ ab 22.03.2024

Clouds Hill, das Hamburger Indie-Label um Produzent und Autor Johann Scheerer, hat die Rechte am Gesamtwerk Wolf Biermanns gekauft, das sich auf etwa 300 Lieder beläuft – mit dem Ziel, seine Musik wieder zugänglich zu machen. Doch hier geht es nicht um eine Expansion des Labelkatalogs: Wolf und Pamela Biermann haben im engen Dialog mit Johann Scheerer einen Plan entworfen, eine Brücke zu schlagen von Biermanns Werk in die heutige Zeit. Ziel ist es, diese immer noch relevante Musik, die in einem von Krisen gebeutelten Europa heute aktueller denn je wirkt, einem breiteren Publikum zugänglich zu machen für eine nachwachsende Generation. So wird im Clouds Hill-Studio in Hamburg intensiv an diversen Coverstücken gearbeitet, von denen noch viel zu hören sein wird.

Wolf Biermann, Zeuge und Protagonist einer turbulenten Zeit, hat sich stets lautstark zu Wort gemeldet, um seine Kritik an den herrschenden Zuständen zu äußern – und findet nun Unterstützung in einer jungen Generation, die künstlerisch durchaus geprägt ist vom Ton des 1936 in Hamburg geborenen Künstlers, der als junger Mann in die DDR übersiedelte, um später von ihr verstoßen zu werden: weil er sich auch dort nicht zensieren ließ! Biermanns Relevanz zeigt sich nicht zuletzt in einer aktuell großen Retrospektive des Deutschen Historischen Museums, die nachvollziehbar macht, wie Biermann seit seinen ersten künstlerischen Erfolgen in den 1960er Jahren auch immer ein Seismograph seines Heimatlandes war, durch das sein Vater in Auschwitz ermordet wurde und zu dem er stets ein gespaltenes Verhältnis behalten hat.

Johann Scheerer sieht es somit fast als zwingend notwendig, eine Musik, die sich auch in einem emanzipatorischen Sinne an ein breites Publikum widmet, diesem auch wieder zugänglich zu machen – und durch das ambitionierte Coverprojekt in ein neues Scheinwerferlicht zu rücken. In einer Zeit, in der Europa von Kriegen geplagt ist und sich auch in Deutschland das politische Klima verschärft, braucht es diese Stimme mehr denn je. Die zweite Single aus dem Coveralbum kommt von Maxim mit einer bemerkenswerten Version von Biermanns Stück „Die Bilanzballade im dreißigsten Jahr“ aus dem Jahre 1973 (aus dem Album "Warte nicht auf bessre Zeiten“)

Wer ist MAXIM
Der Musiker ist einen weiten Weg gegangen, von seinen Reggae-Anfängen über den großen Durchbruch mit dem Album »Staub« und dem Riesenhit »Meine Soldaten« (2013), die Zusammenarbeit mit Judith Holofernes und den Gewinn des deutschen Musikautorenpreises (2019). Mit der Arbeit an »Nachtigall« hat er dann bereits während der Pandemie begonnen, direkt nach der VÖ seines aktuellen Albums »Grüne Papageien«. Vier Jahre hat Maxim immer wieder an diesen Songs gearbeitet, sie weiter verdichtet, verfeinert, veredelt. »Mit Corona hatte das aber nichts zu tun, das hätte ich auch sonst gemacht«, sagt er. Es geht in diesen neuen Songs um das Scheitern, um Sehnsucht und Fernweh und darum, die innere Leere zu überbrücken. Wenigstens für Momente. Der große Songschreiber Maxim hat dafür auf »Nachtigall« einige der besten Texte und Melodien seiner Karriere gefunden.

VÖ: 22.03.2024
Label: Clouds Hill
Quelle: Clouds Hill / Text Hendrik Otrembo
Foto: Clouds Hill und Ben Hammer



Musik-Tipp: Leony mit neuer Single „Simple Life“ am 1.März 2024

Leony ist eine der gefragtesten Künstlerinnen Deutschlands. Mit ihren Singles „Faded Love“ und „Remedy“ eroberte sie die Single- und Radio-Charts in Europa und erlangte diverse Gold- und Platin-Awards in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 2022 wurde sie für einen MTV EMA in der Kategorie „Best German Act“ sowie für die 1Live-Krone in den Kategorien „Beste Künstlerin“, „Bester Song (Remedy)“, „Bester Hip-Hop/R&B Song (Follow mit Kontra K und Sido)“ und 2023 „Bester Dance Song (Somewhere in Between)“ nominiert. Anfang 2023 nahm sie als Jurorin in der Jubiläumsstaffel von „Deutschland sucht den Superstar“ teil und begeisterte ein Millionenpublikum. Im März 2023 folgte dann die Veröffentlichung ihres Debütalbums „Somewhere In Between“, welches in die Top 20 der deutschen Album-Charts einstieg. Daraufhin folgte ihre erste Headliner Tour, die ein voller Erfolg wurde. Darüber hinaus wurde Leony u.a. für die Nickelodeon Kids Choice Awards sowie für die Radio Regenbogen Awards im letzten Jahr ausgezeichnet.

Leony kann mit ihren 26 Jahren mehr als 1 Milliarde Streams sowie sämtliche Gold- und Platin-Auszeichnungen für ihre Singles vorweisen. Sie arbeitete u.a. mit Acts wie Alan Walker, Felix Jaehn, Steve Aoki, Sam Feldt, Dimitri Vegas, VIZE, Masked Wolf, Niklas Dee, AVAION, Pascal Letoublon, Kontra K, Sido, Joker Bra, Tokio Hotel, Dieter Bohlen, FiNCH, Katja Krasavice, Alex Christensen uvm. zusammen. Doch nicht nur mit ihren eigenen Singles feiert Leony große Erfolge, sondern auch als Songwriterin für andere Künstler. So wirkte sie u.a. beim Platin-Hit „Never Let Me Down“ (VIZE & Tom Gregory) als auch bei der Platin-Single „Baby“ (Joker Bra & VIZE) sowie der Gold-Single „White Lies“ (VIZE & Tokio Hotel) mit.

Bevor es auf ihre nächste Headliner Tour geht, läutet sie den baldigen Frühling mit ihrer Solo-Single „Simple Life“ ein, die wieder mal ihr Talent unter Beweis stellt, neue musikalische Wege zu gehen und dabei die größten Ohrwürmer zu erschaffen. Leony über Simple Life: "Der Song ist im November letzten Jahres entstanden - wir wollten unbedingt mal was Neues ausprobieren. Vitali hat sich die Gitarre geschnappt und es hat sich sofort super gut angefühlt, die Melodien kamen völlig natürlich und wir hatten direkt das Gefühl, dass diese Nummer die nächste Single werden muss. Und das, obwohl ein anderer Song eigentlich schon stand. Als Künstlerin möchte man sich immer weiterentwickeln, also hat es unglaublich Spaß gemacht, bei Simple Life soundtechnisch neue Wege einzuschlagen. Ich bin gespannt, wie es „draußen“ ankommt!"

VÖ: 01.03.2024
Label: Kontor Records GmbH
Quelle: Kontor Records GmbH
Foto: Kontor Records GmbH und Viktor Schanz



Musik-Tipp: Ferris & Sylvester mit neuem Album „Otherness“

Ferris & Sylvester sind ein verheiratetes Duo aus England. In den letzten sieben Jahren haben die beiden gemeinsam Musik geschrieben, aufgenommen und aufgeführt und sich eine stetig wachsende und äußerst loyale Fangemeinde aufgebaut. Ihr zweites Studioalbum "Otherness" erscheint am 1. März 2024. Das 14 Titel umfassende Album, das über das eigene Label des Duos, Archtop Records, veröffentlicht wird, wurde in ihrem Studio mit einer Bandmaschine aus den 1960er Jahren aufgenommen und deckt klanglich ein Spektrum von psychedelischem Folk, Blues, Rock und Soul ab. Das Duo erklärt: " this album is for anyone who feels like an outsider. Otherness is defined as being or feeling different in appearance or character from what is familiar, expected, or generally accepted. Ironically, this feeling of otherness is one we all share and experience, orbiting on our own planets“.

Seit sie sich als Solomusiker in der Londoner Blueskneipe Spiritual Bar kennengelernt haben, hat das Duo unabhängig voneinander eine Reihe von Singles und EPs veröffentlicht, von denen sie viele in ihrer Wohnung in Südlondon aufgenommen haben. Sie kletterten auf Platz 14 der UK Viral Charts von Spotify und ihre Songs wurden im britischen Fernsehen synchronisiert, vor allem für die BBC-Berichterstattung über Wimbledon. Letztes Jahr veröffentlichten F&S ihr Debütalbum "Superhuman", das von ihrem Achterbahnleben auf der Straße handelt. Das Album erreichte Platz 1 der offiziellen britischen Blues-Charts und wurde bei den UK Americana Awards 2023 als "UK Album of The Year" ausgezeichnet.

Gelobt für ihre "makellosen Harmonien" (Rolling Stone) und "wutentbrannte Brillanz" (BBC Introducing), hat das Duo seinen Ruf als einer der aufregendsten Live-Acts gefestigt, die man gesehen haben muss. Sie haben die Bühne mit Robert Plant, George Ezra und Jade Bird geteilt und sind auf Festivals wie Glastonbury, SXSW und BST im Hyde Park aufgetreten. Die beiden haben ausverkaufte Headline-Touren in ganz Großbritannien absolviert und Fans in ganz Europa gewonnen, indem sie auf Festivals und Support-Touren gespielt haben. Mit einer 25+ UK/EU Tour, die für 2024 geplant ist, bauen Ferris & Sylvester weiterhin "ihre eigene Welt auf" (Clash Magazine).

VÖ: 01.03.2024
Label: Archtop Records / PIAS
Quelle: Archtop Records / PIAS
Foto: Archtop Records / PIAS, Toby Cuthbertson, Daniel Alexander Harris



Musik-Tipp: Grossstadtgeflüster mit neuem Album „Das Über-Icke“

Grossstadtgeflüster, die Berliner Band, die seit 2003 den Bogen des guten Geschmacks von beiden Seiten überspannt und mit ihren irgendwas um die 1000 gespielten Konzerten viele, viele, viele Menschen glücklich gemacht hat, ist nicht zurück, sondern immer noch da. Mit neuem Stoff im Handgepäck. Zuverlässig sind Jen Bender (Vox), Raphael Schalz (Keys) und Chriz Falk (Drums) eigentlich nur in ihrer Unberechenbarkeit, wie das nächste Lied wohl klingen wird. Mit Evergreens wie „Fickt-Euch-Allee“ oder „Feierabend“ ständig am Hits ballern, die subkulturell anmuten, aber dann generations- und genreübergreifend für im Kollektiv gemotzte gute Laune sorgen.

Da steckt ja immer ein bisschen Rave drin, ein bisschen Pop, ein bisschen Punk, ein bisschen HipHop, garniert von stilistischen Querschlägern und U-Turns, ‚ner Menge Synthies und einem latenten Hang zur Exzentrik. Den roten Faden bilden die, letztes Jahr mit dem GEMA-Musik-Autorenpreis ausgezeichneten Texte, die sich traditionell zu einem Geflecht aus Wortwitz, Ironie, Doppelreimen, Meta-Ebenen und Punchlines zwischen philosophischem Tiefgang und Rummelbumskalenderblättern zusammensetzen. Die Hymnen von Grossstadtgeflüster sind tanzende Unabhängigkeitserklärungen, kopfnickende Befreiungsschläge von gesellschaftlichem oder selbstgemachtem Erwartungsdruck, pogende Ping-Pongs zwischen Grössenwahn und Scheitern. Aber nie wird mit dem Finger auf andere gezeigt, geschweige denn nach unten getreten. Mit einem argwöhnischen Auge auf die ganze Spezies Mensch und einem liebenden Auge auf das Individuum wird seit zwei Jahrzehnten und 6 Studioalben (inkl. zwei EP’s,) die Ambivalenz der Existenz zelebriert.

Und auch wenn sie sich der ganz klaren Kategorie immer entzogen haben, funktioniert es… Über 100 Millionen Klicks alleine auf Spotify, über 50 Millionen auf YouTube, längst eine etablierte Partyinstanz auf den landesweiten Festivals, die letzten zwei Hallen-Touren komplett ausverkauft…dazu wunderbare Features mit Künstler/innen wie Danger Dan, Mine oder Fatoni. Jen Bender, die überlebensgroße 1,59 kleine Frontfrau von Grossstadtgeflüster, Berliner Pflanze mit Berliner Schnauze, ist dabei die personifizierte Antithese zum filterverseuchten Social-Media-Zeitalter.

Als wäre sie als Kind in einen Topf kaputter Kabel gefallen, poltert Jen über jede Bühne und wirkt in ihrem entschiedenen Prokrastinieren von Reifeprozessen schon fast altersweise. Sie singt, sie flext, sie spittet, sie grölt, macht Beats, komponiert und schreibt für sich selbst und andere. Sie tritt allein dadurch all jenen die sich in ihrer altbewährten Ordnung gestört fühlen geflissentlich in den Allerwertesten und bietet damit ganz nebenbei als Frau mehr Identifikationspotential als jede strassbehangene Feminismusfahne. Kurz, sie bietet eine alternative Frauenrolle an, bei der Siegmund Freud verunsichert nach seiner Mutter rufen würde. Die Ampeln stehen also auf neongrün für die nächste Rutschpartie.

Weitere Informationen auf:
https://www.grossstadtgefluester.de

VÖ: 09.02.2024
Label: BMG Rights Management
Quelle: BMG Rights Management
Foto: BMG Rights Management / Christoph Mangler



Musik-Tipp: Carina Castillo veröffentlicht erstes Album „Aus Glas“

Am 19.01.2024 veröffentlicht die Sängerin Carina Castillo ihr erstes deutschsprachiges Album „Aus Glas“. Elektro-Pop mit einer Prise Soul. Der Titel „Aus Glas“ steht auch für das Wesen, die Seele oder eine Person. Glas ist einerseits klar, durchscheinend, und irgendwie auch leuchtend. Aber auf der anderen Seite kann es auch sehr zerbrechlich sein. Die ausgebildete Sängerin mit lateinamerikanischen und ukrainischen Wurzeln hat das mit 13 Stücken beseelte Album mit ihrem Lebenspartner und Musikproduzenten Philipp Krätzer geschrieben und aufgenommen.

Vorangegangene Singles fanden bereits im Radio und TV anklang (NDR, MDR, u.v.a.). In dem Song „Flieg mit mir“ geht es um das befreiende Gefühl nach einer langen Zeit des Stillstands endlich wieder aufatmen zu können. Der Song „Ich für dich“ ist ein bewegendes Bekenntnis immer einen Platz und ein offenes Ohr für nahestehende Menschen zu haben. In „Noenfarben“ kommt einem geballte Tanzfreude im Elektro-Pop-Gewand entgegen. Ihre Lieder bewegen sich zwischen Aufbruch und Ankommen, zum Beispiel als Superheldin, die in ihrem eigenen Film Regie führt. Oder als Mutter, die liebevoll ermutigend das "Löwenherz" ihrer Tochter besingt.

Soundtechnisch ist das Album recht bunt, es ist ein Sammelsurium von Liveband plus Elektronik, spielerischem Können und moderner Produktion. Stets aber steht die Sängerin mit ihrer seidigen Stimme im Vordergrund. Für zwei Titel („Benzin“, „Zum Sterben zu jung“) gab es eine Kooperation mit dem in Berlin lebenden Sänger und Komponisten Vitali Ehret. Auch internationale Gastmusiker sind zu hören, wie z.b. ein Streichquartett aus Amerika („Nur mit dir“) oder eine Bassklarinette und ein Cello aus Großbritannien („Neonfarben“). Gemastert wurde „Aus Glas“ von Kai Blankenberg (Bosse, Andreas Burani, Silbermond u.v.m.). Carina Castillo verbindet nicht nur in ihrer Musik verschiedene Stilrichtungen, sie selbst vereint vielfältige Nationen.Ihre lateinamerikanischen und ukrainischen Wurzeln führten sie als Kind früh nach Deutschland.

Es folgten ein Musik- und Gesangsstudium, viele Auftritte, sowie Newcomer-Preise und u.a. NDR- und MDR-Touren zusammen mit der Sommertour-Band vor bis zu 20.000 Menschen. Sie war so Vorband u.a. von Juli, Andreas Bourani, Lena Meyer-Landrut und Frida Gold. Für 2024 sind viele Konzerte geplant mit ihrer vierköpfigen Band und mit Gastmusikern. Wer Carina Castillo schon einmal live erlebt hat, weiss um ihre tolle Ausstrahlung und große Stimme.

Label: MHMusik
Quelle: MHMusik
Foto: MHMusik



Musik-Tipp: Jennifer Lopez mit neuer Single „Can’t Get Enough“

Am 16. Februar 2024 schlägt die US-Sängerin das nächste Kapitel auf – wenn sie das mit Spannung erwartete neue Album THIS IS ME…NOW veröffentlicht und parallel dazu auch den gleichnamigen Film präsentiert. Als erste Single erschien der Song „Can’t Get Enough“ bereits am 10. Januar 2024. Mit der ersten Albumveröffentlichung nach knapp 10 Jahren zelebriert Jennifer Lopez zugleich das 20. Jubiläum des ähnlich betitelten Schwesteralbums This Is Me … Then.

Indem sie den Faden zwei Jahrzehnte später wieder aufnimmt und ihre Geschichte musikalisch weitererzählt, präsentiert die New Yorkerin das persönlichste und aufrichtigste Albumstatement ihrer Karriere. Geschrieben von Jennifer Lopez und Rogét Chahayed, die gemeinsam auch die Rolle der Executive Producer übernahmen, wirkten u.a. auch Angel Lopez, Jeff „Gitty“ Gitelman, HitBoy, Tay Keith und INK an der Entstehung des neuen Longplayers mit. Ihre unverwechselbare Stimme präsentiert die US-Sängerin über zeitgenössischen Produktionen zwischen R&B und Contemporary Pop, wobei sie auch Hip-Hop-Beats ins Spiel bringt.

Mit This is Me…Now: The Film, dem visuellen Pendant zum Album, präsentiert Jennifer Lopez komplett neue Einblicke in ihr Leben: Zugleich intim und gedankenvoll, sexy und witzig, fantasievoll und extrem unterhaltsam, thematisiert der Film das vielbeachtete Liebesleben der US-Sängerin aus New York. Gemeinsam mit dem Regisseur Dave Meyers hat Lopez ein immersives Filmerlebnis kreiert, das jenseits von klassischen Genregrenzen funktioniert: Gespickt mit umwerfenden Choreografien, hochkarätigen Superstar-Gastauftritten, beeindruckenden Looks, Locations und leinwandreifen Visuals, verspricht der Film ein extravagantes Erlebnis, ein audiovisuelles Fest für alle Fans.

Doch so umwerfend, schillernd und spektakulär die Bilder auch sind, ist This Is Me…Now: The Film in erster Linie ein Porträt von JLs persönlicher Entwicklung – einer Geschichte der Selbstheilung und des bedingungslosen Glaubens daran, dass jedes Märchen ein gutes Ende verdient. Es ist ein fesselndes Porträt, das Hoffnung macht und vor allem zeigt, dass die Liebe auch in der wirklichen Welt ihren Platz haben kann.

Label: BMG Rights Management
Quelle: BMG Rights Management
Foto: BMG Rights Management / Norman Jean Roy



Geier Sturzflug: Neues Album „Alles im Eimer“ am 12.Januar 2024

Friedel Geratsch: ein rauchender Kopf mit unendlich vielen Ideen für Songs, die einfach gehört werden müssen. Fast hat man das Gefühl, dass der alte Spruch „je oller, je doller“ auf Friedel gemünzt wurde, denn es gibt wohl derzeit keinen größeren kreativen Künstler, der im Abstand von einem Jahr ein neues Album der Geier veröffentlicht. Bevor nun jemand meint, der Geier wäre müde – kein Stück. Der Geier befindet sich noch lange nicht auf dem Sturzflug, sondern eher im Steilflug nach oben.

Im Gegensatz zum Vorgänger „Trotzdem“, der erst im Januar diesen Jahres erschien, geht es diesmal ein wenig rockiger zur Sache. Kein Reggae, vergessen das Karibik-Feeling – diesmal scheint sich Friedel den Zerwürfnissen unserer Zeit gewidmet zu haben, hat die Themen in lockere Texte verpackt, die auch gerne einmal anecken. Und dennoch gibt es verdammt viel Sonnenschein, denn es geht auch um die Liebe, Freundschaften und das Leben im Allgemeinen: „Bring das Haus zum beben, dreh' die Boxen auf. Es ist Zeit zum tanzen und sich aufzubauen.“ Partylaune? Mag sein.

Doch vielmehr ist das Album eine Ode an das Leben und es gilt sich darauf zu besinnen, dass es die schönen Dinge im Leben sind, die uns die Sonne in die heimische Stuben und vor allem die Herzen transportieren. Dabei treffen wir dann auf alte Bekannte, denn auch diesmal hat sich Friedel getreu dem Motto „never change a running system“ mit seinen altbekannten Mitstreitern Carlo von Steinfurt und Reiner Hundsdoerfer zusammen getan, um den Songs den nötigen Schliff zu verpassen. Und natürlich darf die selbstgebaute Cigar-Box Gitarre nicht fehlen, die Friedel Geratsch eindrucksvoll zu spielen versteht.

Auch wenn immer wieder gemunkelt wird, dass die Geier das Zeitliche segnen, es diesmal das letzte Album sein soll, so kann man in Anbetracht des hohen kreativen Outputs nur müde darüber lächeln und sich auch diesmal wieder erneut über ein tolles neues Album der Geier freuen, das zudem wieder diesen herrlichen organischen Sound inne hat.

Tracklist
01. Alles im Eimer
02. Zu viel Spaß
03. Unten oben
04. Mein Herz ist ein Rad
05. Sommer 2030
06. Dududu
07. Komm schon
08. In Vollkommenheit
09. Ne gute Zeit
10. Das höchste der Gefühle
11. Sommer in Berlin
12. Siegerlied
13. Hausbeben
14. Liebe Leben Leberwurst

VÖ: 12.01.2024 (Pre-Order "Alles im Eimer")
Label: Yellow Snake
Quelle: Friedel Geratsch
Foto: Friedel Geratsch



Musik-Tipp: Anna-Carina Woitschack mit aktueller Single „Feuer“

Am 18. August erschien das „Best of“-Album von Anna-Carina Woitschack, welches einen fantastischen achten Platz in den deutschen Album-Charts erreichte. Damit gelang der ehemaligen „DSDS“-Teilnehmerin das dritte Top10 Album ihrer Karriere. Neben ihren bisherigen Hits, unter anderem aus den Erfolgsalben „Träumer“ und „Lichtblicke“, enthielt das Best of auch drei brandneue Tracks. Darunter die Uptempo-Nummer „Feuer“, die am 13. Oktober 2023 in gleich drei Versionen veröffentlicht wurde! Sie liefert mit ihrer neuen Single „Feuer“ den perfekten Soundtrack für eben jene starken Frauen, die sich mutig jedem Neuanfang stellen.

Der Titel wurde von Berenice Zsifkovits geschrieben, die als Backgroundsängerin von Andreas Gabalier bekannt wurde. Als alleinige Songautorin überzeugt sie mit den ehrlichen und tiefen Textzeilen, die Anna-Carina Woitschack sofort beim ersten Hören begeisterten: „Als ich das Lied hörte, habe ich mich wirklich in jeder Zeile wiedergefunden. Es geht um starke Frauen, die ihren eigenen Weg gehen.“

Darum den mutigen Schritt zu wagen sich aus einer Beziehung zu lösen und endgültig zu gehen. So heißt es in der ersten Strophe: „Koffer gepackt, ich steh noch in der Tür… So viele Tränen, die mich grad befreien“. Entscheidungsstark besingt Anna-Carina in dem eingängigen Refrain den Neuanfang: „Ich hab ein Feuer entfacht und es brennt die ganze Nacht im Regen – ohne dich!“ und „Ich will nur weg von dir. Weg in eine unbekannte Welt.“ Die Album-Version von „Feuer“ wurde im modernen Schlagergewand von Oli Nova produziert, doch ursprünglich war der Titel eine Ballade.

Anna-Carina Woitschack: „Wir haben uns entschieden einen Uptempo-Song zu machen, da ich schon einige Balladen auf dem Album hatte. Aber ich habe innerlich immer gespürt, dass die Nummer einfach eine Ballade ist. Diese großen Emotionen konnte man in dem schnellen, poppigen Mix nicht hören. Dann kam uns die Idee einfach mehrere Versionen zu machen“.

Nun gibt es zudem eine wunderschöne Balladen-Version, die zu Herzen geht und für die großen Gefühle sorgt. Und für alle Tanzfreunde hat Michael Fischer einen Fox-Mix produziert, der die Tanzflächen füllt. Auch im Musikvideo zur Single geht es heiß her, denn Anna-Carina Woitschack nutzt die Elemente Feuer und Wasser auf eindrucksvolle Weise. Anfangs noch als Ballade, verwandelt sich der Song innerhalb des Videos in den Fox-Mix.

Mit „Feuer“ gelingt der Sängerin ein großartiger Mutmach-Song, der uns allen zeigen soll, dass wir mit mentaler Kraft und eigener Stärke alles schaffen können. Den ganzen Sommer 2023 war Anna-Carina Woitschack auf allen Bühnen Deutschlands unterwegs und auch in den kommenden Monaten werden wir noch viel vom Multitalent sehen und hören. Seit über 12 Jahren begeistert Anna-Carina ihr Publikum – bei über 1000 Liveauftritten und Konzerten zeigt sie sich immer authentisch, energiegeladen und vor allem publikumsnah!

Weitere Informationen auf:
https://www.annacarinawoitschack.de

Label: TELAMO
Quelle: TELAMO
Fotos: TELAMO / Michael Fischer



Andreas Albrecht: Neues Album „Nach außen, nach innen“ am 10.11.2023

Klare Konzepte sind eine Stärke des Berliner Liedermachers und Musikproduzenten Andreas Albrecht. 2012 malte er ein Jahr lang jeden Tag ein Bild als lebendigen Kunstkalender. Einmal brachte er eine Doppelveröffentlichung heraus, ein Musikalbum mit Band, eins allein am Klavier eingespielt. Bei der letzten Veröffentlichung 2019 kombinierte er das und spielte ein Bandalbum komplett allein ein. Auch jetzt bringt er wieder zwei Welten zusammen. Zwei Welten wie sie selten unterschiedlicher geklungen haben. Eine schaut auf das was in den letzten vier Jahren um ihn herum passierte, die andere zieht sich ins Private zurück. „Nach außen, nach innen“ geht es auf dezidiert getrennten Seiten. Ein Konzept, das zwei komplett unterschiedliche Stimmungen nebeneinanderstellt und somit auch miteinander korrespondieren läßt.

Auf der eher kampflustigen Außen-Seite, die hörbar Spaß an der Ironie hat, singt Albrecht unter anderem aus der Perspektive von Querdenkern und Klimawandelleugnern, entlarvt dabei wie nebenbei manch krude Weltsicht, die sich seit Corona und anderen Krisen in die Öffentlichkeit gewagt hat. Innen begleiten wir Albrecht in die Gedanken eines jungen Vaters, der er selbst vor Kurzem geworden ist. Da ist er ganz Poet, stromert durch „Schlaflosland“ und „Treibholzzeit“, erinnert sich auch ans eigene Kindsein.

Graphisch begleitet wird diese Idee der konträren Welten auf dem von Fotograf Christian Reiser gestalteten Digipack. Es hat zwei gleichberechtigte Vorderseiten und zur korrekten Ansicht muss man es drehen. Scheinbar voneinander getrennt, bewegen sich die Themen so allein schon rein mechanisch um einander, werden aber auch durch das Diskursive in den Texten von einer Form zusammengehalten. Analog dazu wurde die Innenseite der Pappe bedruckt, anstatt wie üblicherweise die Außenseite. Dieses sogenannte Inside/Out-Verfahren ist geradezu gemacht für dieses Album.

VÖ: 10.11.2023
Label: Silberblick Musik
Quelle: Silberblick Musik
Foto: Silberblick Musik / Christian Reister





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