Michael Bolton: Neues Album „Spark of Light“ erscheint am 14.Juli 2023
- Daniela Herbig
- 13. Juli 2023
Die Veröffentlichung seines letzten Studioalbums mag zwar stolze 14 Jahre zurückliegen – doch über einen Mangel an Ideen konnte sich Michael Bolton in dieser Zeit gewiss nicht beklagen. Schließlich hat der auch bei den Emmys nominierte GRAMMY-Gewinner zwischenzeitlich nicht nur an etlichen musikalischen Projekten mitgewirkt, sondern auch seine Comedy-Skills regelmäßig unter Beweis stellen können. Allein als „Jack Sparrow“ für die Comedy-Band The Lonely Island konnte er seit 2011 richtig viele Menschen zum Lachen bringen – das belegen knapp eine Viertelmilliarde Views bei YouTube. Auch sonst war er quasi omnipräsent: Mal als Stargast in Komödien wie „Two And A Half Men“ oder „Fresh Off The Boat“, mal in Werbespots für Honda, Pizza Hut oder Walmart, schließlich auch beim US-amerikanischen „Masked Singer“. Mit Zooey Deschanel brachte er das legendäre „Dating Game“ zurück ins US-TV und legte auch hier den Schwerpunkt auf die Musik. Anders gesagt: Eigentlich war immer klar, dass sich der Sänger, Songwriter und Produzent auch musikalisch irgendwann wieder zu Wort melden würde.
Jetzt ist dieser Moment gekommen – mit Spark of Light. 10 lebensbejahende neue Songs, in denen klassisches Songwriting auf zeitgenössische Sounds trifft. Aufgenommen hat Bolton sie mit vielen jungen Talenten. „Dieser Spark of Light, dieser leuchtende Funke steht eigentlich für alles, womit er in Kontakt kommt: positive Energie, Hoffnung, neues Glück“, so Bolton über das Album. „Ganz viele verschiedene Elemente, Erlebnisse und auch ganz viele Talente kommen da zusammen.“ Offen für neue Einflüsse und neue Richtungen war Bolton schon immer. Und er ist damit ja auch immer gut gefahren in den letzten 50 Jahren: Über 65 Millionen Alben hat der Mann aus Connecticut verkauft; sechs Mal gab’s gleich mehrfaches Platin daheim und gleich acht #1-Hits in den Billboard-AC-Radiocharts. Seine Kompositionen wurden von vielen anderen Größen aufgenommen – u.a. von Barbra Streisand, Cher, KISS und Kenny Rogers. Dazu hat er mit Bob Dylan gearbeitet und wurde von Jay-Z und Kanye West als Samplequelle angezapft. Die Aufnahme in die Songwriters Hall of Fame ist nur die Speerspitze einer langen Liste von Awards und Preisen, meistens für die Musik, häufig auch für sein Engagement – für mehr soziale Gerechtigkeit.
Kurzum: Michael Bolton zählt ganz klar zu den Superstars der Popwelt – hat aber doch kaum Interesse an Rückschau, sondern will immer wieder neu begeistern. „Es gibt doch immer etwas Neues zu entdecken – und wenn ich das Gefühl habe, ‘das hab ich noch nie gemacht’: dann bin ich sofort dabei!“ Auch auf Spark of Light trifft das zu – schließlich ist es ganz klar ein Produkt der letzten Jahre. „Da war ja die Pandemie, die dann irgendwann für kompletten Stillstand gesorgt hat“, holt er aus und erzählt davon, wie er während der Lockdown-Phasen „ganz viel neue Musik erkundet“ habe. So sei er dann auch auf jene schon erwähnten jungen Kreativen aufmerksam geworden – u.a. den gebürtigen Australier Tushar Apte (BTS, Blackpink, Demi Lovato), Morgan Taylor Reid (Backstreet Boys, Shane Harper, Plug In Stereo), oder auch auf Zachary Barnett, den Frontmann der American Authors. Nicholas Petricca von Walk the Moon, Jared Lee von NBCs „American Song Contest“ (Jason Derulo, Louis the Child, Markus Schulz), der GRAMMY-Gewinner Jonas Myrin (Matt Redman, Tomlin, Streisand und Bocelli) und Robert Marvin (Adam Lambert, Matt Kearney, TobyMac, Tove Lo) zählten auch dazu. Schließlich darf man auch Justin Jesso nicht vergessen, der Bolton Jahre zuvor mal in einem Restaurant als Fan angesprochen hatte – und nun, ein Jahrzehnt und einen Kygo-Hit später, die Single „Beautiful World“ mit ihm aufnehmen sollte.

„Die Pandemie hat mich echt zum Arbeiten inspiriert“, sagt er weiter, „und durch die Zusammenarbeit mit anderen Songwritern und Produzenten wurde mir klar, wie unfassbar heiß wir alle darauf waren, endlich wieder neue Sachen zu machen. Es war extrem spannend, sogar am Anfang, als wir noch per Zoom arbeiten mussten. Plötzlich war’s wieder genauso aufregend wie früher, zusammen neue Ideen zu entwickeln und diese Songs gemeinsam zum Leben zu erwecken.“ Das Resultat vereint, so Bolton, „einige der besten Songs, an denen ich jemals mitgeschrieben und mitgearbeitet habe.“ Genau genommen ist es sogar das erste Album seiner Karriere, bei dem er an sämtlichen Songs als Co-Autor beteiligt war. Der gemeinsam mit Apte und Petricca komponierte Titelsong setzt mit seiner packenden Hook wunderbar den Ton für den ganzen Longplayer: „Wir alle fanden dieses Bild vom Spark of Light super, wir sahen darin so einen leuchtenden Punkt im Leben und in der Welt“, sagt Bolton. „Wir sprachen dann viel darüber, wie wichtig es ist, dieses Licht im eigenen Leben und um uns herum am Leben zu halten. So konnten wir ganz viel positive Energie anzapfen, und ich konnte es jedes Mal gar nicht abwarten, in der nächsten Session weiterzumachen. Hinterher haben wir viele Nächte im Studio verbracht.“ Auch das mit Jesso geschriebene „Beautiful World“ („einer meiner absoluten Lieblingssongs“) versprüht dieselbe Energie, während sich „Just the Beginning“ schon während der Sessions „in meinem Umfeld zum neuen Lieblingssong“ entwickelte, „womit auch klar war, dass wir da was ganz Besonderes an der Angel hatten …“
Auch „Whatever She Wants“, für dessen Songwriting-Session er nach Nashville gefahren ist, um dort mit den beiden Music-City-Locals Anderson East (aka Michael Cameron Anderson) und Aaron Raitiere zu arbeiten, zählt für Bolton ganz klar zu den Highlights der neuen LP: „Da hatte ich echt das Gefühl, als würde sich der Song von selbst schreiben. Manchmal passiert das einfach, wenn man die Segel gesetzt hat und auf den Wind der Inspiration wartet.“ Sie hätten zunächst einfach „herumgespielt: Michael spielte etwas am Klavier und ich sang einfach drauflos, ‘Whatever she wants…’. Wir hatten echt keinen Plan, was das werden sollte, aber dann schauten wir uns an, sagten uns, ‘Hm, wartet mal’ – und so wurde auch daraus einer meiner Lieblingssongs.“ Obwohl der Song ganz unterschiedlich interpretiert werden könne, je nach Lebenserfahrung, „ist es trotzdem ganz klar ein Song, mit dem sich einfach jede und jeder identifizieren kann, der schon ein bisschen Zeit auf diesem Planeten verbracht hat.“
Wobei das genau genommen auch auf Spark of Light als Ganzes zutrifft: Angefangen beim locker-leichten „Running Out Of Ways“ oder dem kämpferisch-selbstbewussten „Just The Beginning“ bis hin zum sehnsüchtigen „Home“ oder dem grandiosen Pop-Rundumschlag namens „Out Of The Ashes“ – all diese neuen Songs seien „aus so einer guten Grundstimmung heraus“ entstanden, und „manche davon waren echte Überraschungen. Es ist ein Album, das seine komplett eigene Dynamik entwickelt hat.“ Dass eine solche Dynamik überhaupt entsteht, sei an sich schon eine bemerkenswerte Leistung – und gewiss nichts, was Bolton als Selbstverständlichkeit betrachtet. Immerhin ist fast ein halbes Jahrhundert seit seinen Anfängen mit der Hardrock-Combo Blackjack vergangen; auch der US-Megahit „How Am I Supposed To Live Without You“, den er einst Laura Branigan auf den Leib schrieb, wird in diesem Sommer schon 40 Jahre alt – sechs Jahre später sollte er selbst damit noch mal die Charts erobern und dafür auch seinen ersten GRAMMY gewinnen. Auch die großen Comeback-Hits, die er für Cher, KISS und Barbra Streisand komponierte, erschienen genau genommen schon vor der Jahrtausendwende.
Mit Spark of Light jedoch meldet sich Michael Bolton in absoluter Bestform zurück: Er ist und bleibt ein Ausnahmesongwriter – und er ist zuversichtlich, dass ihm diese Gabe auch in Zukunft erhalten bleibt. „Das alles war und ist eine unglaubliche Reise“, sagt er abschließend, „ja, wirklich ein unfassbarer Kreativtrip. Mir ist noch mal klar geworden, was für ein riesengroßes Glück es ist, mit so vielen tollen Leuten arbeiten zu dürfen, die mich immer wieder inspirieren. Auch deshalb habe ich jetzt schon richtig große Lust aufs nächste Kapitel.“
VÖ: 14.07.2023
Label: Androver Music
Quelle: Androver Music
Fotos: Androver Music
Er ist so ein Mensch, den man gerne trifft und von dem man anderen auch gerne erzählt. Gerade weil er Fairness hochhält, Freundschaften pflegt und zu Fehlern steht, die nun mal menschlich sind, anstatt sie anderen in die Schuhe zu schieben, darf sich Andy Borg diesen Ausflug ins Nähkästchen leisten. Ungezwungen schonungslos plaudert, pardon, singt er „Ist der Ruf erst ruiniert“. Die Zeile lag in der Luft und flatterte ihm ins Studio - vom eingespielten Textdichter-Trio Oliver Lukas, Miha Hercog und Sasa Lendero. Schlagerfreunden bereits bestens vertraut durch seine Single-Hits „Cara Mia“, „Sarah“, „Es war einmal“ und dem Titel-Track des aktuellen Longplayers „Fern von daheim“.
Stefan Zauner & Petra Manuela präsentieren ihr neues Album „Zeitsprung“ – ein Mix aus brandneuen Songs und komplett neu interpretierten Klassikern von der Münchener Freiheit. Rund vier Jahrzehnte nach den ersten Höhenflügen mit der Münchener Freiheit läuten Stefan Zauner und seine Lebens- und Kreativpartnerin Petra Manuela das nächste Kapitel ein: Das neue Album „Zeitsprung“ erscheint am 16.06.2023 beim neuen Labelpartner TELAMO. Angekündigt hatte der Songwriter, der sich seit der Veröffentlichung des Solodebüts „Zeitgefühl“ (2012) das Mikrofon zumeist mit Petra Manuela teilt und dafür allein bei YouTube Viewzahlen in Millionenhöhe verbuchen konnte, den Longplayer schon Anfang März mit der Auftaktsingle „Blumen säen“.
Pünktlich zu Nickis 40. Bühnenjubiläum erscheint der neue Titel „I sing nur für mei Leben gern“. Nach wie vor bleibt sie ihrem Nicki-Style treu und beweist mit ihrer natürlichen Art ihre Bodenständigkeit. Schon in den frühen 80ern nannte man sie die Bayern Pop - Prinzessin. Bis heute konnte sie in ihrem Genre niemand toppen, denn immer noch präsentiert sie 100% ansteckende Gute - Laune - Musik in feinster bayrischer Mundart.
Die beiden Berliner Legenden Frank Zander und DJ Tomekk zusammen auf einem Track! Frank Zander, seit mehr als 50 Jahren in den Charts, hatte seinen ersten Nummer 1-Hit im Jahr 1975 - das Jahr, in dem Tomekk geboren wurde. „Frank ist für mich ein absolutes Vorbild. Als international respektierter Künstler hat er Berlin schon früh in der ganzen Welt repräsentiert. In Amerika hat man 'Hier kommt Kurt' geliebt“ - so Tomekk, Grammy nominierter Musik Produzent und DJ, der seine Anfänge in den USA der frühen Neunziger feierte. 1993 in Amerika auf Tour mit Kurtis Blow, dem Vater der Rap Musik, der für den "1st Annual Rap Music Award" nomminiert wurde.
34 Jahre nachdem Texas mit dem Song “I Don’t Want A Lover” eine Karriere mit u.a. 40 Millionen verkaufter Alben über zehn Studioalben angestoßen hat, veröffentlichen die Briten am 16. Juni ihr Album “The Very Best Of 1989 – 2023” über [PIAS] Recordings. Gleichzeitig präsentieren sie mit “After All” einen komplett neuen Song (Fokustrack) - in dessen Video Sharleen ihre Drum skills unter Beweis stellt. Die Band besteht nebst Frontfrau Sharleen Spiteri aus John McElhone (Bass), Alistar “Ally” McErlaine (Gitarre), Tony McGovern (Gitarre), Eddie Campbell (Keyboard), Neil Payne (Schlagzeug) und Michael Bannister (Keyboard).
Katjas erste Single FRAUEN aus dem vierten Studioalbum "EIN HERZ FÜR BITCHES" (VÖ 01.09.2023) steht für genau das wofür Katja schon immer stand: Die Selbstbestimmtheit und Power der Frauen! Die erste Hälfte des Songs spiegelt das leider oft von der Gesellschaft gemalte Bild von Frauen wieder, der Zweite Teil so, wie Katja Frauen positioniert: stark, individuell, selbstbestimmt und empowernd! Der Track ist dabei auf einem freshen Beat von Aside entstanden, der bereits einige Tracks für Katja produziert hat und hat extremen Ohrwurmcharakter!
Stewart Copeland - Police Deranged for Orchestra. Man muss schon ganz schön mutig sein – oder aber ziemlich verrückt – wenn man sich vornimmt, ein paar der größten und beliebtesten Songs der Rockgeschichte komplett umzukrempeln und neu zu arrangieren. Auf Stewart Copeland trifft zum Glück beides zu. „Ich bin wohl tatsächlich mit überdurchschnittlich viel Selbstvertrauen gesegnet, und irgendwie komme ich auch jedes Mal ungestraft davon“, holt er Musiker aus, der schon vor 20 Jahren in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen wurde, und muss lachen. „Rein musikalisch habe ich mir da definitiv sehr viele Freiheiten genommen, aber trotzdem steckt darin immer noch etwas Vertrautes – und die Leute lieben es einfach.“
Kylie meldet sich mit der neuen Single "Padam Padam" und einer Portion Herzklopfen zurück! "Padam Padam" ist Kylies erfolgreichste Single seit Jahrzehnten. Bereits auf Platz 2 der UK-Airplay-Charts und die höchste Position seit "All The Lovers" im Jahr 2010! Außerdem Platz 23 in den UK-Single-Charts und sogar auf Platz 1 der "The UK-Big-Top 40", mit weltweit über 16 Millionen Streams, 3.5 Millionen Videoviews und einem enormen Zuwachs in der jüngeren Altersgruppe. Mit Spannung wird das neue Album "Tension" (VÖ 22.September 2023) der Disco-Queen erwartet.
VÖ: 18.05.2023
Anna Loos bringt es auf den Punkt. Das Leben ist schön. Und sie nimmt es wie es kommt, dieses Leben - feiert gleichermaßen die guten und schönen wie auch die schwierigen oder schmerzhaften Momente. Denn nur daran wachsen wir und entwickeln uns weiter. Das ist in dieser Intensität neu in Annas Leben, seit sie sich jenseits der 50 aufhält. Genauso wie eine gewisse Leichtigkeit, eine Gelassenheit, den Dingen ihren Raum zu geben, sich erst mal zu entwickeln, anstatt alles in Bahnen lenken oder kontrollieren zu wollen. Ein Vertrauen, dass am Ende alles gut wird. Folgerichtig heißt auch das neue Album von Anna Loos „Das Leben ist schön“ - ein Album, dass genau zum richtigen Zeitpunkt kommt. Der Frühling hat uns längst aus den Klauen des eisigen Winters befreit und wir können die heißen, langen Tage des Sommers kaum erwarten. Der ewige Kreislauf des Lebens wird uns auch dieses Jahr begleiten. Ja, das Leben ist schön.
